Aldous Harding (c) Clare Shilland

Aldous Harding geht im November auf Deutschlandtour

Aldous Harding gehört zu den Vorbelasteten. Ihre Mutter Lorina war ebenfalls (Folk-)Sängerin, die allerdings außerhalb ihrer Heimat Neuseeland praktisch niemand kennt. Aldous Harding genießt da inzwischen erheblich mehr Popularität. Auch wenn sie es nicht unbedingt darauf angelegt hat. Entdeckt wurde sie als Straßenmusikerin, zusammen mit ihrer damaligen Partnerin Anika Moa – auch so ein Insidertipp, aber eine andere Geschichte. 2014 erschien ihr Debüt-Album, 2017 wurde es dann ernst und international. Als sie nämlich vom super kultigen 4AD-Label gesignt wurde. Das folgende Album „Party“ brachte dann den Durchbruch und im April erscheint nun der Nachfolger „Designer“. Auch der präsentiert wieder große Singer/Songwriter-Kunst, die Basis bilden fast immer Piano und Akustik-Gitarre, auf die sich dann hochfeine Arrangements stapeln.

Aldous Harding – eine faszinierende Live-Performerin

Doch damit nicht genug. Aldous Harding beherrscht auch die Kunst der Performance. Das deutet sich bereits in den Videos an und findet seine Fortsetzung in den Live-Shows. Die Auftritte von Aldous Harding sind theatralische Inszenierungen. Sie tanzt mit stählerner Inbrunst durch ihre Shows und durch die Komplexität der musikalischen Emotionalität. Wie eine Figur des japanischen Bunraku-Theaters, die ihren Ausdruck in Sekundenschnelle vom unschuldigen Mädchen in den eines finsteren Monsters verwandeln kann. Klingt jetzt ein wenig nach Feuilleton-Schnöselei, ist aber tatsächlich richtig gut. Aldous Harding kommt …und sie wird bleiben …

Termine:
18.11. München, Kranhalle
19.11. Köln, Artheater
20.11. Berlin, Heimathafen
26.11. Hamburg, Knust

Tickets

Veranstalter: FKP Scorpio

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