The B-52s (c) Pieter M. Van Hattem

The B-52s kündigen ihre Abschiedstournee an

Die Geburtsstunde von The B-52s schlug 1976 in ihrer Heimatstadt Athens. Buchstäblich eine Schnapsidee. Denn nach einer durchzechten Nacht in einem China-Restaurant kamen sie auf die Idee, eine Band zu gründen, obwohl sie eigentlich gar keine musikalischen Erfahrung hatten. Und so entstand der typische The B52s-Sound auch eher zufällig. Man nutzte einfach die Möglichkeiten, die man hatte: Simple Twang-Gitarren, schräge Billig-Orgeln, die super schrillen Chor-Einlagen der Sirenen Kate Pierson und Cindy Wilson. Und über allem quäkte Fred Schneider völlig surreale Texte über UFOs, bislang unbekannte Gesellschaftstänze und die Geheimnisse der Meeresfauna.

The B-52s bitten zu den Abschiedspartys

The B-52s schafften ihren Durchbruch in der New Yorker Punk-Szene. Und etablierten sich schließlich zu ihrer eigenen Überraschung als gefeierte „weltbeste Partyband“. Ein irrer Doppeltrick, den eigentlich nur The B-52s geschafft haben. Denn für den kunstsinnigen Indie-Conaisseur blieben sie gleichzeitig immer auch radikaler Avantgarde-Pop – aber auch die durfen dabei munter das Tanzbein schwingen. Als ihr musikalisches Vermächtnis darf neben Hits wie „Love Shack“ oder „Roam“ vor allem das Debüt-Album gelten. Das erschien 1979 und das 40-jährige Jubiläum ist nun auch der Anlass die letzte Tour-Runde zu drehen. Und die lädt ein letztes Mal zu ein paar rauschenden Partys ein, wie sie eben nur diese Freigeister zelebrieren können. Eine unvergleichliche Band, wie wohl nie wieder eine …

Termine:
26.06. Köln, E-Werk
27.06. Berlin, Columbiahalle

Veranstalter: Hammerl Kommunikation

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