Raphael Saadiq (c) Mel D. Cole

Raphael Saadiq kündigt exklusive Berlin-Show an

Raphael Saadiq, der eigentlich Charles Wiggins heißt, hat einen sehr erfolgreichen und ziemlich typischen Weg hinter sich. Die groben Stationen waren: Bassist im Gospel-Chor im heimischen Oakland. Ab 1984 dann Bassist für Prince. Und ab 1988 ging’s dann mit Tony! Toni! Toné! steil bergauf. 1996 war dann damit Schluss, die Zweit-Karriere verlief dann aber eher noch erfolgreicher. Raphael Saadiq etablierte sich nämlich als Produzent und arbeitete für Größen wie D’Angelo, Joss Stone, A Tribe Called Quest, Stevie Wonder, The Isley Brothers, Mary J. Blige, Whitney Houston, Snoop Dogg, Erykah Badu und viele mehr – die A-Klasse also.

Raphael Saadiq präsentiert „Jimmy Lee“

2002 kam dann aber tatsächlich das erste Solo-Album. Und heute gilt er als Wegbereiter des modernen Neo-Soul, ein Mann mit einer ganz eigenen Stimme und einem ganz eigenen Sound. Der sich aber immer ein wenig rar gemacht hat. Gut sieben Jahre hat er sich für sein neues Werk Zeit gelassen, aber im August kommt nun endlich „Jimmy Lee“. Raphael Saadiq hat also anscheinend wieder Lust auf das Rampenlicht und der Mann bürgt seit jeher für ein Soul-Erlebnis der Sonderklasse. Vorläufig aber nur in Berlin …

Termine:
23.10. Berlin, Columbia Theater

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Veranstalter: Four Artists

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