Sarah Connor bestätigt Sommertournee für 2020

2015 ereignete sich die bislang größte Zäsur in der Karriere der Sarah Connor. Damals erschien ihr erstes, programmatisch betiteltes, deutschsprachiges Album „Muttersprache“. Selbiges entwickelte sich dann bekanntlich zu ihrem bislang erfolgreichsten und hielt sie und ihre Band gut zwei Jahre lang live auf Trab. Nun steht seit Mai ihr neues Album „Herz Kraft Werke“ in den Läden, das qualitativ und auch in Sachen Erfolg an den Vorgänger anknüpft.  Tour dazu steht bereits seit Herbst 2018 und die führt wieder selbstredend in die größten Arenen Deutschlands. Und schon jetzt steht fest, dass die Tour 2020 weiter gehen soll, und zwar einmal quer durch die Open-Air- und Festival-Bühnen des Landes.

Wie alles begann

Sarah Marianne Corina Lewew kommt am 13. Juni 1980 als Tochter eines Werbetexters aus New Orleans und eines ehemaligen Models zur Welt – und ihre Bestimmung wird schon sehr früh offenbar. Sie wächst zu Hause mit Soul-Musik auf und bereits mit sechs Jahren singt sie in einem Hamburger Gospelchor. Kurz darauf beginnt sie auch Streetdance-, HipHop- und Jazztanzkurse zu belegen und erhält an der örtlichen Musikschule Unterricht in Tanz, Theater und Klavier. Mit 15 Jahren tritt sie im Schülermusical „Linie 1“ am Theater in Delmenhorst auf. 1997 kommt es ganz dicke: Michael Jackson spielt zwei Konzerte in Bremen und beim ersten Konzert singt sie mit ihrer Schwester Anna-Maria dort im Kinderchor zu den Titeln „Earth Song“ und „Heal The World“ – spätestens ab jetzt gibt’s kein Zurück mehr.

1998 freundet sie sich mit Martin Scholz, einem Mitglied der Boygroup Touché an und tritt als Sarah Gray erstmals als Solo-Künstlerin im Vorprogramm der Band auf – ihren ersten Künstlernamen hat sie ihrem Großvater, einem irisch-amerikanischen Jazz- und R&B-Pianisten, entliehen. Zwischen 1999 und 2001 nimmt sie diverse Demo-CDs auf und schließlich beißt auch ein Major-Label an und sie ändert ihren Name in Sarah Connor. Ihre Debüt-Single erscheint am 7. Mai 2001 und heißt „Let’s Get Back to Bed – Boy!“ – und die schlägt augenblicklich ein.

„From Sarah With Love“

Der Song geht europaweit in die Top-Ten, das gelingt im August auch der Nachfolge-Single „French Kissing“ und am 5. November erscheint „From Sarah With Love“ und geht auf Eins in Deutschland. Ebenfalls im November erscheint das Album-Debüt „Green Eyed Soul“, das binnen einer Woche Goldstatus erreicht, die folgende erste Solo-Tour durch 15 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verläuft triumphal. Der Profi-Einstieg ist also schon mal grandios gelaufen, jetzt gilt es, sich oben zu behaupten. Und auch das gelingt beeindruckend: Das zweite Album „Unbelievable“ übertrifft 2002 den Erfolg des Vorgängers und bei der Hit-Single „One Nite Stand (Of Wolves and Sheep)“ tritt kein Geringerer als Wyclef Jean als Gast auf.

Sarah Connor (c) Nina Kuhn

Sarah Connor (c) Nina Kuhn

Ende 2003 erscheint Album Nummer drei „Key To My Soul“, das mit „Music Is The Key“ und „Just One Last Dance“ zwei weitere Nummer-eins-Singles abwirft. 2004 folgt das Album „Sarah Connor“, das Stücke aus den bisher erschienenen drei Alben enthält und in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland erscheint – ziemlich erfolgreich und im September 2004 wird Sarah in Las Vegas mit dem World Music Award in der Kategorie „World’s Best-selling Artist/Germany“ ausgezeichnet. Spätestens ab hier sprechen wir also von Sarah Connor Superstar, weitere Auszeichnungen und Hits häufen sich und so kann ihr auch ihr sagenumwobener Patzer am 31. Mai 2005 anlässlich der Eröffnungsfeier der Münchner Allianz Arena großartig schaden: Im Gegenteil, ihr „Brüh im Lichte dieses Glückes“ während ihres Vortrags der Deutschen Nationalhymne wird beinahe sprichwörtlich – Versingen ist menschlich.

Sarah Connor und die „Muttersprache“

Der weitere Karriereweg lässt sich an dieser Stelle abkürzen. Auch die weiteren Folge-Alben, als da wären „Naughty But Nice“ (2005), „Soulicious“ (2007), „Sexy As Hell“ (2008) und „Real Love“ (2010) laufen hervorragend, auch wenn sich zumindest bei letzterem schon leichte kommerzielle Ermüdungserscheinungen einzustellen scheinen. Sarah reagiert genau richtig und gönnt sich erst mal eine Pause – schließlich ist sie inzwischen auch dreifache Mutter geworden. Am 1. November 2014 präsentiert sie einen neuen Song namens „Close To Crazy“, der nicht wirklich überrascht, aber die Fans bei der Stange hält. Viel mehr passiert in diesem Jahr nicht mehr, die Überraschung ereignet sich dann im Mai 2015 mit dem Erscheinen ihres Songs „Wie schön Du bist“ – es ist ihr erster deutschsprachiger Song überhaupt und ihr erster Top-10-Hit seit sechs Jahren. Und die Vorzeichen bestätigen sich am 22. Mai mit dem „Muttersprache“-Album – alles in Deutsch und es wird ihr mit weitem Abstand erfolgreichstes Album überhaupt.

„Ein geiler Abend“

Alles richtig gemacht, denn Sarah versöhnt Pop-Melodien, Soul-Stimme plus Muttersprache als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Sogar die sonst im Fall Connor eher skeptische Kritik reagiert überwiegend positiv, die Fans sowieso und es folgt eine fast zwei Jahre währende Tour. Und an dieser Stelle hätte man dann am ehesten die nächste längere Pause erwartet (auch angesichts des vierten Nachwuchses 2017), aber dem ist nicht so. Denn Sarah veröffentlicht im Mai 2019 den Nachfolger Herz Kraft Werke“ und richtet sich damit einmal mehr dauerhaft in den Charts ein. Doch an einem hat sich sympathischerweise trotz allem Erfolg und aller Professionalität nichts geändert: „Unmittelbar vor Konzertbeginn, bekomme ich nur schwer Luft und denke, ich muss sterben vor Lampenfieber. Doch wenn der Vorhang fällt, die Musik einsetzt, ich die Hände und Gesichter sehe und die Rufe der Fans höre, dann weiß ich: Das wird ein geiler Abend …“

Sarah Connor on tour

 Termine 2020:
16.05.2020 Bad Segeberg, Pop am Kalkberg
01.06.2020 Schiffweiler Auf der Alm
12.06.2020 Bruchsal, Schlossgarten
14.06.2020 Rostock, IGA Park
19.06.2020 Magdeburg, Volksstimme Open Air
20.06.2020 Meppen, Emsland Open Air
03.07.2020 Mainz, Volkspark
04.07.2020 Dortmund, Westfalenpark
17.07.2020 Mönchengladbach, Sparkassen Park
18.07.2020 Müllrose, Schlaubetal Open Air
24.07.2020 Regensburg, Thurn & Taxis Schlossfestspiele
26.07.2020 Ulm/Wiblingen, Klosterhof Wiblingen
31.07.2020 Braunschweig, Volksbank BraWo Bühne
01.08.2020 Willingen, Open Air
02.08.2020 Halle/Westfalen, GERRY-WEBER-STADION
07.08.2020 Füssen, Barockgarten am Festspielhaus
08.08.2020 Ludwigsburg, KSK Music Open
09.08.2020 Salem, Schloss Salem
20.08.2020 Coburg, Schlossplatz
21.08.2020 Apolda, Apoldaer Musiksommer
22.08.2020 Bremerhaven, Sail Bremerhaven

Termine 2019:
25.10.2019 Erfurt, Messe
26.10.2019 Berlin, Mercedes-Benz Arena
27.10.2019 Bremen, ÖVB-Arena
29.10.2019 Hamburg, Barclaycard Arena
30.10.2019 Hannover, TUI Arena
31.10.2019 Oberhausen, König-Pilsener-ARENA
02.11.2019 Köln LANXESS, arena
03.11.2019 Stuttgart, Porsche Arena
05.11.2019 Mannheim, SAP ARENA
06.11.2019 CH-Zürich, Hallenstadion Zürich
08.11.2019 Leipzig, Arena Leipzig
09.11.2019 München, Olympiahalle München
10.11.2019 Frankfurt am Main, Festhalle Frankfurt
12.11.2019 AT-Wien, Wiener Stadthalle – Halle D

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Veranstalter: Semmel Concerts

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