DJ Shadow (c) Derick Daily

DJ Shadow bestätigt zwei weitere Shows in Deutschland

DJ Shadow heißt eigentlich Joshua Paul Davis, kommt aus Kalifornien und startete von dort aus seine ganz besondere HipHop-Revolution. Die begann nach einigen eher erfolglosen Singles 1996 mit seinem Debüt-Album „Endtroducing…..“. Es war das erste Album, das ausschließlich aus Samples bestand und die stammten wiederum ausschließlich aus seiner Vinyl-Plattensammlung, die damals schon beträchtlich war – heute gilt sie als absolut unüberschaubar. „Endtroducing…..“ war eindeutig HipHop, gerappt wurde darauf allerdings nicht. Weiter ging’s mit UNKLE, dem Experimental-Projekt vom kaum weniger legendären James Lavelle, dem auch Thom York und die Beastie Boys angehörten.

DJ Shadow – der größte DJ-Künstler des Planeten

Bis 2016 folgten dann vier weitere DJ Shadow-Solo-Alben, die allesamt große Kunst und so gar nicht HipHop-Mainstream waren. Und das Genre trotzdem nachhaltig beeinflussten. Das neueste Werk kam im November des vergangenen Jahres, heißt „Our Pathetic Age“ und auch hier durchbricht DJ Shadow wieder Grenzen. Auf Scheibe eins des Doppelalbums finden sich elf Instrumentals, darunter sein erstes Orchesterstück. Und auf Scheibe zwei wird dann tatsächlich auch gerappt. Und zwar von Run The Jewels, Nas, Dave East, De La Soul, Sam Herring, Paul Banks, Wiki, Inspectah Deck, Ghostface Killah, Pharaohe Monch und Raekwon. Legenden unter sich. Nach einer Berlin-Show im Februar folgen nun zwei weitere im Juni. Unversäumbar …

Termine:
06.06. Köln, Gloria Theater
07.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich

Tickets

Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg

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