PINK


Die Fundamente für den späteren Weltstar Pink (oder auch P!nk) werden bereits in frühen Kindheitstagen gelegt, als die kleine 1979 in Doylestown, Pennsylvania geborene Alecia Beth Moore Tanz- und Gesangstunden erhält - weniger aus Gründen der musikalischen Früherziehung sondern eher aus medizinischen Indikationen, denn die kleine Alecia leidet unter starkem Asthma und die mit dem Unterricht einhergehende Kontrolle ihrer Atemtechnik verschafft ihr deutliche Linderung. Abgesehen davon verlebt sie damals alles andere als rosige Zeiten. Als sie sieben ist, lassen sich ihre Eltern scheiden und vor allem den Verlust des Vaters verkraftet sie nur schwer. Bereits mit elf Jahren beginnt sie Alkohol zu konsumieren, kurz darauf folgen die Drogen und da lässt sie wirklich nichts aus. 1995 springt sie nach einer Überdosis nur knapp dem Tod von der Schippe, aber sie hört den Warnschuss und lebt seitdem völlig abstinent. Eine richtige und auch pragmatische Entscheidung, denn zu diesem Zeitpunkt lebt sie bereits als Pink (das Pseudonym hat sie angeblich der Filmfigur "Mr. Pink" aus Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" entliehen) in Atlanta und ist Mitglied der R&B-Girlgroup Choice. Die trennen sich zwar 1998, aber da hat sie bereits der Produzent und Plattenboss L.A. Reid entdeckt und beginnt sie als Solo-Künstlerin aufzubauen. Die erste Pink-Single heißt "Gonna Make Ya Move (Don't Stop)" - und floppt brutal. Aber sie bekommt noch eine zweite Chance.

Im Frühjahr 2000 erscheint das Debütalbum "Can't Take Me Home" das schon ein wenig besser läuft und ihr immerhin den Support-Slot bei der "No Strings Attached"-Tour von NSYNC beschert, wo sie Justin Timberlake & Co das Leben ganz entschieden schwer macht. Der Durchbruch kommt dann ein Jahr später an der Seite von Christina Aguilera, Mýa und Lil' Kim mit der Coverversion des Labelle-Klassikers "Lady Marmalade" samt superlegendärem Video. Inzwischen hat sie sich auch künstlerisch emanzipiert, zieht nach Los Angeles und schreibt zusammen mit einem ihrer erklärten Idole, nämlich Linda Perry (Ex-4-Non-Blondes) die Songs zu ihrem Album "M!ssundaztood" das Ende 2001 erscheint. Und hier erleben wir die eigentliche Geburt der Künstlerin Pink. Der Sound ist ganz eindeutig Pop, kommt manchmal aber auch entschieden rockig rüber, in ihren Texten verarbeitet sie ganz offen ihre eigenen Erfahrungen und die Krisen der Vergangenheit - das Persönliche verschmilzt mit der Persona. Und vor allem eifert sie hier endlich ihrem großen Gesangsvorbild Janis Joplin nach, und obwohl die beiden musikalisch nicht allzu viel gemeinsam haben, so teilen sie doch den Ansatz Emotionen nicht nur zu simulieren, sondern ganz direkt und ungeschminkt zum Ausdruck zu bringen - das kann man eben nicht nur hören, sondern auch spüren, und wenn es manchmal weh tut, dann muss das so. A star is born und der macht keine Kompromisse mehr.

Es folgen die Alben "Try This" (2003) und "I'm Not Dead" (2006) sowie eine wüste Kontroverse um die Single "Dear Mr. President" auf der sie offene (und für viele ungebührliche) Kritik an Präsident George W. Bush übt - und mit dem 2008er "Funhouse"-Album steht sie dann schließlich zum ersten Mal an der Spitze der amerikanischen Album-Charts. Inzwischen hat sie sich auch als spektakuläre Performerin etabliert und die "Funhouse"-Shows stellen alles bislang Dagewesene in den Schatten. Eingerahmt von einer Zirkuskulisse vollführt sie abenteuerliche Artistik auf dem Trapez und bei einem Konzert in Nürnberg am 15. Juli 2010 geht das Ganze beinahe fürchterlich schief. Pink stürzt in den Bühnengraben, verletzt sich gottseidank aber nur leicht. Seitdem hat sie sich nie mehr live in die Lüfte erhoben, dafür geht das 2012er-Album "The Truth About Love" in den Steilflug und beschließt das Jahr als weltweit sechstbestverkaufter Tonträger. Es folgt die obligatorische Welt-Tour und danach der vorläufige Rückzug ins Familienleben. Denn Pink führt seit 2002 eine teils höchst turbulente (man höre nur mal den 2008er-Hit "So What") Beziehung bzw. Ehe mit dem Motocross-Star Carey Hart und die beiden werden am 2. Juni 2011 mit der Geburt ihrer Tochter Willow Sage zum ersten Mal Eltern. Die Solo-Karriere steht erst mal hinten an, musikalische Lebenszeichen gibt es trotzdem, und zwar hoch interessante: Sie schreibt Songs für ihre Busenfreundin Cher und startet 2014 zusammen mit dem kanadischen Folkmusiker Dallas Green (ein Kumpel von Carey) das Projekt You+Me, das ein wirklich interessantes, gleichnamiges Album abwirft. 2016 hat sie noch einen Gastauftritt auf der Single "Setting The World On Fire" des Countrysängers Kenny Chesney (der Song erreicht die Nummer eins der US-Country-Charts!) und die Solokünstlerin erhebt dann im selben Jahr wieder ihre großartige Stimme auf dem Song "Just Like Fire", der den "Alice im Wunderland - Hinter den Spiegeln"-Soundtrack veredelt. Offenbar alles Vorboten zum sehnlichst erwarteten siebten Album und trotzdem überraschen die aktuellen Konzertankündigungen insofern, als dass Pink am 26. Dezember des letzten Jahres wieder Mutter wurde - Jameson heißt der diesmal männliche Nachwuchs. Aber was eine Sarah Connor kann, ist für die Powerfrau Pink natürlich ebenfalls kein Problem. She's comin' up, so you better get that party started ... endlich wieder!

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Die Fundamente für den späteren Weltstar Pink (oder auch P!nk) werden bereits in frühen Kindheitstagen gelegt, als die kleine 1979 in Doylestown, Pennsylvania geborene Alecia Beth Moore Tanz- und Gesangstunden erhält - weniger aus Gründen der musikalischen Früherziehung sondern eher aus medizinischen Indikationen, denn die kleine Alecia leidet unter starkem Asthma und die mit dem Unterricht einhergehende Kontrolle ihrer Atemtechnik verschafft ihr deutliche Linderung. Abgesehen davon verlebt sie damals alles andere als rosige Zeiten. Als sie sieben ist, lassen sich ihre Eltern scheiden und vor allem den Verlust des Vaters verkraftet sie nur schwer. Bereits mit elf Jahren beginnt sie Alkohol zu konsumieren, kurz darauf folgen die Drogen und da lässt sie wirklich nichts aus. 1995 springt sie nach einer Überdosis nur knapp dem Tod von der Schippe, aber sie hört den Warnschuss und lebt seitdem völlig abstinent. Eine richtige und auch pragmatische Entscheidung, denn zu diesem Zeitpunkt lebt sie bereits als Pink (das Pseudonym hat sie angeblich der Filmfigur "Mr. Pink" aus Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" entliehen) in Atlanta und ist Mitglied der R&B-Girlgroup Choice. Die trennen sich zwar 1998, aber da hat sie bereits der Produzent und Plattenboss L.A. Reid entdeckt und beginnt sie als Solo-Künstlerin aufzubauen. Die erste Pink-Single heißt "Gonna Make Ya Move (Don't Stop)" - und floppt brutal. Aber sie bekommt noch eine zweite Chance.

Im Frühjahr 2000 erscheint das Debütalbum "Can't Take Me Home" das schon ein wenig besser läuft und ihr immerhin den Support-Slot bei der "No Strings Attached"-Tour von NSYNC beschert, wo sie Justin Timberlake & Co das Leben ganz entschieden schwer macht. Der Durchbruch kommt dann ein Jahr später an der Seite von Christina Aguilera, Mýa und Lil' Kim mit der Coverversion des Labelle-Klassikers "Lady Marmalade" samt superlegendärem Video. Inzwischen hat sie sich auch künstlerisch emanzipiert, zieht nach Los Angeles und schreibt zusammen mit einem ihrer erklärten Idole, nämlich Linda Perry (Ex-4-Non-Blondes) die Songs zu ihrem Album "M!ssundaztood" das Ende 2001 erscheint. Und hier erleben wir die eigentliche Geburt der Künstlerin Pink. Der Sound ist ganz eindeutig Pop, kommt manchmal aber auch entschieden rockig rüber, in ihren Texten verarbeitet sie ganz offen ihre eigenen Erfahrungen und die Krisen der Vergangenheit - das Persönliche verschmilzt mit der Persona. Und vor allem eifert sie hier endlich ihrem großen Gesangsvorbild Janis Joplin nach, und obwohl die beiden musikalisch nicht allzu viel gemeinsam haben, so teilen sie doch den Ansatz Emotionen nicht nur zu simulieren, sondern ganz direkt und ungeschminkt zum Ausdruck zu bringen - das kann man eben nicht nur hören, sondern auch spüren, und wenn es manchmal weh tut, dann muss das so. A star is born und der macht keine Kompromisse mehr.

Es folgen die Alben "Try This" (2003) und "I'm Not Dead" (2006) sowie eine wüste Kontroverse um die Single "Dear Mr. President" auf der sie offene (und für viele ungebührliche) Kritik an Präsident George W. Bush übt - und mit dem 2008er "Funhouse"-Album steht sie dann schließlich zum ersten Mal an der Spitze der amerikanischen Album-Charts. Inzwischen hat sie sich auch als spektakuläre Performerin etabliert und die "Funhouse"-Shows stellen alles bislang Dagewesene in den Schatten. Eingerahmt von einer Zirkuskulisse vollführt sie abenteuerliche Artistik auf dem Trapez und bei einem Konzert in Nürnberg am 15. Juli 2010 geht das Ganze beinahe fürchterlich schief. Pink stürzt in den Bühnengraben, verletzt sich gottseidank aber nur leicht. Seitdem hat sie sich nie mehr live in die Lüfte erhoben, dafür geht das 2012er-Album "The Truth About Love" in den Steilflug und beschließt das Jahr als weltweit sechstbestverkaufter Tonträger. Es folgt die obligatorische Welt-Tour und danach der vorläufige Rückzug ins Familienleben. Denn Pink führt seit 2002 eine teils höchst turbulente (man höre nur mal den 2008er-Hit "So What") Beziehung bzw. Ehe mit dem Motocross-Star Carey Hart und die beiden werden am 2. Juni 2011 mit der Geburt ihrer Tochter Willow Sage zum ersten Mal Eltern. Die Solo-Karriere steht erst mal hinten an, musikalische Lebenszeichen gibt es trotzdem, und zwar hoch interessante: Sie schreibt Songs für ihre Busenfreundin Cher und startet 2014 zusammen mit dem kanadischen Folkmusiker Dallas Green (ein Kumpel von Carey) das Projekt You+Me, das ein wirklich interessantes, gleichnamiges Album abwirft. 2016 hat sie noch einen Gastauftritt auf der Single "Setting The World On Fire" des Countrysängers Kenny Chesney (der Song erreicht die Nummer eins der US-Country-Charts!) und die Solokünstlerin erhebt dann im selben Jahr wieder ihre großartige Stimme auf dem Song "Just Like Fire", der den "Alice im Wunderland - Hinter den Spiegeln"-Soundtrack veredelt. Offenbar alles Vorboten zum sehnlichst erwarteten siebten Album und trotzdem überraschen die aktuellen Konzertankündigungen insofern, als dass Pink am 26. Dezember des letzten Jahres wieder Mutter wurde - Jameson heißt der diesmal männliche Nachwuchs. Aber was eine Sarah Connor kann, ist für die Powerfrau Pink natürlich ebenfalls kein Problem. She's comin' up, so you better get that party started ... endlich wieder!


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