Billy Idol (c) Roland Aust

Billy Idol auf dem Tollwood in München

Die Messlatte hätte nicht höher liegen können bei seiner Show auf dem Münchner Tollwood! Immerhin hatte Billy Idol in seiner vor vier Jahren erschienenen Biografie geschrieben: „Vor zwei Jahren erlebte ich in einem Zelt in München einen der tollsten Momente meiner Karriere, als alle, wirklich alle Zuschauer während der Zugabe bei ‚White Wedding‘ die Fäuste in die Luft reckten … Das sind die Momente, in denen Menschen für kurze Zeit miteinander verbunden sind – durch die Musik, die Energie und den schieren Willen abzurocken!“ Und auch diesmal dürfte sich der Punkrockveteran nicht beschweren.

Steve Stevens (c) Roland Aust

Steve Stevens

Der kongeniale Steve Stevens

Der Anfang war, wie auch damals bei dem angesprochenen Konzert, allerdings noch etwas verhalten. Doch gleich beim zweiten Song „Dancing With Myself“ war klar, dass auch diesmal der Funke überspringen dürfte. Auch wenn die Setliste mitunter fast schon vergessene Songs wie „World’s Forgotten Boy“ von dem etwas seltsamen Album „Whiplash Smile“ beinhaltete. Das Eis brach schließlich endgültig nach der Flamenco-Einlage seines kongenialen Gitarristen Steve Stevens, danach wurde Billy Idol förmlich durch den Rest des Konzertes geschrien.

Billy Idol und Steve Stevens (c) Roland Aust

Billy Idol und Steve Stevens

Billy Idol und sein Lieblingssong

Den Höhepunkt erreichte die Show, wie zu erwarten, mit „Rebel Yell“, dem erklärten Lieblingssong des 62-Jährigen. Mit einer formidablen Halb-Akustik-Version von „White Wedding“ und seinem Kult-Cover von „Mony, Mony“ (von Tommy James & The Shondells) in einer 10-Minuten-Version verabschiedete sich Mr. Billy „Fucking“ Idol (wie er sich selbst stets vorstellt) von seinen Fans. Ganz so legendär wie sein voriger Besuch auf dem Tollwood war es dann zwar nicht ganz, doch immerhin ziemlich nah dran.

>Konzert am 3. Juli auf dem Münchner Tollwood

Veranstalter: Live Nation

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