Deep Purple (c) Roland Aust

Deep Purple: Wenn der Abschied länger dauert

Auch das Konzert von Deep Purple in der Münchner Olympiahalle trug diesen Stempel „Abschiedstournee“. Wobei man das vielleicht nicht zu wörtlich nehmen sollte, immerhin hatte Roger Glover in unserem Interview in der Aprilausgabe das Tourmotto „The Long Goodbye“ eher als eher offen interpretiert. An der Spielfreude mangelt es bei Deep Purple schon mal definitiv nicht, soviel wurde an diesem Abend deutlich. Das Publikum tat sich allerdings mitunter etwas schwer, da doch ein guter Teil der Songs vom neuen Album „InFinite“ oder aus der jüngeren Bandgeschichte stammte.

Deep Purple geht – vorläufig

Doch auf der anderen Seite gab es schließlich doch gut abgehangene Rockklassiker in ausreichender Zahl. Je weiter der Abend fortschritt, konzentrierten sich die Legenden auf Material aus den 70ern, und wie selbstverständlich wurde das reguläre Set mit dem berühmtesten Gitarrenriff ever beendet. Nach einem inspirierenden Zugabenblock inklusive „Highway Star“ und „Hush“ ging die Band endgültig die Bühne – zumindest mal vorläufig.

>Konzert am 19. Mai in der Münchner Olympiahalle

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